Den Bauch richtig kaschieren

panthermedia.net Christopher Nuzzaco

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Jede Frau kennt es: die Problemzone. Bei vielen ist dies der Bauch. Doch mit ein paar kleinen Tipps kann dem schon sehr entgegen gewirkt werden, ohne schweisstreibenden Sport oder eine quälende Diät zu machen. Schon die Mode allein kann viel bewirken.

Generell zu beachten ist, dass kurze, baufreie oder zu enge Oberteile vermieden werden müssen. Das gleiche gilt auch für Kleider. Zu eng betont leider jedes kleines Speckröllchen noch mehr. Wer gerne Röcke trägt, sollte zu Bleistiftröcken greifen. Der enge Rock sollte mit einer weiteren Bluse oder einer taillierten Jacke kombiniert werden. Wer zu Hosen greift, sollte sich nicht an dem „low waist“-Trend orientieren. Höher geschnittene Hosen, formen und stützen den Bauch ein wenig, sodass dieser weniger auffällt. Ein schmaler Hosenschnitt ist für Frauen mit Bauch ebenso vorteilhafter. So können Sie mit ihren Beinen vom Bauch ablenken. Strecken können Sie ihr Gesamtbild außerdem mit hohen Schuhen. So wirken Ihre Beine noch länger.

Als Jacke ist für Frauen mit einem leichten Bauch der Trenchcoat zu empfehlen. Dieser liegt zum einen absolut im Trend und zum Anderen hat er alles, um eine schlanke Figur zu formen: Schmale Schultern, starke Taille und er ist nach unten hin leicht ausgestellt.

Auch mit der richtigen Unterwäsche kann hier und da noch ein wenig geschummelt werden. So sollte die Brust und das Dekolleté betont werden. Hierfür eignen sich vor allem Push-up- oder Balconnet-BHs. Durch diese BHs ist ein atemberaubendes Dekolleté vorprogrammiert und der Bauch ist wie vergessen.

Ähnliches gilt auch für den Strand. Am besten sich Badeanzüge geeignet, die den Bauch unterstützen und halten. Wer sich gegen einen Badeanzug und für einen Bikini entscheidet, sollte darauf achten, eine hochgeschnittene Hose zu wählen, die von innen unterlegt ist. Auch so könnte der Bauch leicht gestützt werden.

 

Hollywoods Schneiderin: Lisy Christl im Porträt

© Andy - Fotolia.com

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Bei einer Filmproduktion schuften nicht nur Schauspieler und Regisseur – Hunderte von Menschen ziehen im Hintergrund die Fäden und tragen ihren Teil zu einem gelungenen Film bei. Auch Kostümbildnern wird selten die Aufmerksamkeit zu Teil, die sie verdient hätten. Die Berlinerin Lisy Christl ist eine Ausnahme: Sie ist für ihre Kostüme für Roland Emmerichs Drama “Anonymous” für den Oscar nominiert – sie gestaltete für den Shakesspeare-Thriller unter anderem die Kleider von Elizabeth I. Auch das Sams und John Rabe haben von ihr Kostüme verpasst bekommen. Doch Christl braucht auch gar keinen Starruhm. Ihr reiche es, wenn sie merkt, dass sie mit ihrem Kostüm den Moment getroffen habe, so die gebürtige Müncherin, die seit zwölf Jahren in Berlin lebt.

Schon seit ihrer Kindheit träumte Christl von der Arbeit mit Stoffen. Nach der Schule folgte eine Schneiderlehre, dann ging es an die Münchener Kammerspiele. Schließlich setzte Christl noch einen Meister in Mode oben drauf. Heute ist die unscheinbare 47-Jährige eine der bekanntesten und erfolgreichstenb deutschen Kostümbildnerinnen. Und ihre Nominierung für den Oscar und ein möglicher Gewinn werden daran ihr Übriges tun. 2009 gewann Christl übrigens bereits den Deutschen Filmpreis – für ihre Kostüme in “John Rabe”.

Bei der Zusammenarbeit mit Emmerich waren Christl kaum Grenzen gesetzt. Vor allem die Kostüme der Theaterschauspieler waren ihr völlig allein überlassen. Mit ihren Kostümen treten sie im Film prächtig inszeniert in so eindrucksvollen historischen Orten wie dem Globe Theatre auf, um Romeo und Julia zu spielen. Die Nominierung für den Oscar ist für die stille Wahlberlinerin ein kleiner Schock: Plötzlich ist die 47-Jährige mitten unter Stars und Sternchen gelandet – und darf auch einmal über den roten Teppich laufen.

 

Color Blocking

© Klemens Oezelt - Fotolia.com

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Dieser bunte Trend begleitet uns schon seit dem letzten Sommer und ist im Winter vielleicht eher in abgeschwächter Form zu sehen, obwohl er das eigentlich gar nicht nötig hat. Beim Color Blocking geht es nämlich eigentlich genau ums Gegenteil – um knallige Farben. Um es genauer zu sagen, um die Kombination von vielen knalligen Farben miteinander. Es geht darum markante Kontraste herzustellen und das mit allen Mitteln. Kleidung, Accessoires, ja sogar das Make Up wird einbezogen. So lassen sich beispielsweise pinkfarbende Hosen wunderbar zu einem grellen Orange als T-Shirt kombinieren, dazu gelbe Schuhe und ein Armband in leuchtendem Blau.

Die gewählten Farben können entweder aus einer ähnlichen Farbreihe stammen oder auch aus der komplett gegensätzlichen Farbpalette. Gerade da wird es spannend, denn wer mutig ist, kann hier so richtig auftrumpfen. Farbenfroh und munter kann nämlich auch der Winter sein. Die Kombination von leuchtenden Farben ist für die grauen Tage bestens geeignet. Sie macht gute Laune und Vorfreude auf die wärmere Jahreszeit. Wer es gern bunt, aber nicht ganz so auffällig mag, kann den trendy Look auch ein wenig auffangen. Hierzu ist weiß besonders gut geeignet. Ein weißer Mantel und weiße Schuhe beruhigen das Auge des Betrachters ein wenig. Auch schwarz kann das Outfit etwas sanfter wirken lassen, gleichzeitig aber auch schnell wieder nüchtern wirken.

Kleiner Stylingtipp: Mehr als vier Farben sollten nicht miteinander kombiniert werden. Außerdem sollte auf Kleidungsstücke mit Schleifchen, Rüschen oder sonstigen Drapierungen lieber verzichtet werden. Color Blocking ist ein toller Trend, der aber auch schnell überladen wirken kann. Deshalb sollte bei der Auswahl der Farben und Kleidungsstücke doch ein gewisses Maß eingehalten werden. Ansonsten gilt: Sei mutig, wild und mach die Welt ein bisschen bunter!

 

Winterstiefel – Trends 2011/2012

© JackF - Fotolia.com

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Bei diesen eisigen Temperaturen braucht man natürlich auch das richtige Schuhwerk. Und das soll am besten auch noch hübsch anzusehen sein. Voll im Trend liegen Grau-, Braun- und Blautöne, aber auch creme- und khakifarbene Winterstiefel. Schwarz geht übrigens immer. Für das Material kann man auf weiche Lederarten, wie zum Beispiel Velours und Nappa zurückgreifen. Glattleder und Leder in Used-Optik sind auch gut, vor allem aber müssen die Schuhe wasserdicht sein! Eine modische Alternative zu Stiefeln sind dieses Jahr Stiefeletten, sie sind zudem sehr praktisch. Ausserdem passen sie besser zu Chinos, den Hosen, die oben weiter geschnitten sind. Weil sie unten dann schmal zulaufen, passen knöchel- bis wadenhohe Stiefeletten echt super dazu!

Das Must-Have in diesem Winter ist Fell. Das kann an der Krempe angebracht sein oder als Innenfutter dienen – egal, Fell ist warm und sieht gut aus. Natürlich sollte man dabei eher auf die Fake-Fur-Variante zurückgreifen. Aber auch die zeitlosen Snowboots wärmen in diesem Winter die Füße von Modebewussten. Sie machen sich besonders gut im Winterurlaub in St. Moritz. Was man auch gut tragen kann, um sicher über die verschneiten Straßen schreiten zu können, sind Keilabsätze. Die sind nicht nur bequem, sondern halten die Füße auch schön warm: Je dicker die Sohle, desto besser schützt sie den Fuß vor der Kälte der Straße. Egal ob an Glattlederstiefeln oder an Fellstiefeletten, er macht sich immer gut! Wer es sportlich-schick mag, der kann auf einen bewährten Klassiker bauen: Den Reiterstiefel. Mit schwarzem Glattleder kann man nichts falsch machen, man kann die Reiterstiefel vielfältig kombinieren. Auch die berühmten UGG-Boots bleiben in diesem Winter Trend, sie sind zwar Geschmackssache, aber halten in jedem Fall warm. 

 

Kilian Kerners Kollektion “Senses”

Der Winter lässt uns mit seinen frostigen Tagen erschauern und in der Kälte wünscht man sich nichts sehnlicher als sich in einen warmen Strickpulli zu kuscheln, statt die Mode der Saison durch die Straßen zu führen. Nun zeigt sich jedoch, beides lässt sich kombinieren. Kilian Kerner hat die winterlichen Rufe nach Gemütlichkeit erhöhrt und in diesem Monat geht nun die Strick- und Jerseylinie Kilian Kerner Senses in die dritte Saison. Zwischen dem 18. und 20. Januar wird sich die reine Frauenkollektion auf der internationalen Streetwear Messe “Bread & Butter” in Berlin dem Publikum zeigen.

Hauptaugenmerk der Kollektion gilt ganz eindeutig dem Strickkleid, dass sich zumeist mit hohem Rollkragen und großen, weiten Jerseyoberteilen zeigt. Die verschiedenen Jerseystoffe und Strickwaren gaben für die Modeauswahl aber natürlich auch Röcke, Pullover und Jacken her. Was die Farben betrifft, hat man sich auch ganz nach dem Winter gerichtet, so zeigen sich die Stücke vor allem in Blau, Grau, Schwarz, Braun oder Rost.

Kilian Kerner selbst liefert ein klares Tribut zu seiner neuen Kollektion. So gelte Kilian Kerner Senses der hart arbeitenden Business-Frau. Seine Designs seien deshalb dafür gemacht, dass genau diese sich an einem jeden Tag darin wohlfühlen können, so beschreibt er die Intention hinter der Kuschel- und Winterware.

Genau auf diese Weise zeigen sich die Modestücke bei der Präsentation. Es bleibt dezent und eignet sich vor allem zum Wohlfühlen. Details und Musterungen findet man hier nur vereinzelt und die gesamte Kollektion zeigt sich auf das Wichtigste reduziert, wobei sich Kilien Kerner nur weniger Eyecatcher bediente. Die farblichen Accessoires dürfen dann als Schal in kräftigem Blau oder auch einmal mit einem bunten Oberteil strahlen. Der Winter kann also doch noch kommen!

 

Berlin: Fashionweek 2012

© .shock - Fotolia.com

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In den nächsten Tagen schaut wieder einmal die ganze Welt auf Berlin. Die Hauptstadt zieht sich ihr Festtagskleid an und präsentiert die Berliner Fashion Week 2012. Vom 17. – 22. Januar 2012 werden unzählige Modemacher und Trendsetter unterwegs sein, auf der Suche nach den Trends für die künftige Herbst-/Winterkollektion 2012. Designer und Modelabels werden sich die Klinke in die Hand legen. Labels wie Anja Gockel, Allude, Hugo, Escada Sport, Dawid Tomaszewski, Kilian Kerner, Dimitri, Lala Berlin Mongrels in Common, Schumacher, Patrick Mohr aber auch Michalsky werden auch in diesem Jahr wieder dabei sein und die Berliner Fashion Week erhellen. 

Das Highlight schlechthin sollen die Showen auf der Straße des 17. Juni werden. Direkt vor dem Brandenburger Tor wird es heiß werden. Zwei neue Gesichter freuen sich ebenso auf die Woche, Show & Order und The Gallery Berlin. Beide sind in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt zugegen. Auf dem Flughafen Tempelhof finden vom 18. – 20. Januar 2012 die internationale Fachbesuchermesse für Street- und Urbanwear, die Bread & Butter statt. Zudem findet die Modemesse Premium, die Streetwearmesse Bright und die New Yorker Trade Show statt. Öffentlich wird es auf dem Lavera Showflor Berlin, der Greenshowroom und der Ethical Fashion Show. Wer bei einer Show dabei sein möchte, der kann an den Showroom Days teilnehmen und sich die neuen Kollektionen anschauen. 

Auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin 2012 werden auch Neuzugänge wie das dänische Label Wood Wood und die holländische Designerin Iris Van Herpen heiß erwartet. Wer von zu Hause aus nichts verpassen möchte, der kann sich auf der offiziellen Internetseite über die Shows informieren und die Show per Videoclips verfolgen. 

 

Die Stilikone: Iris Apfel

 teena137 - Fotolia.com

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Ein biologischer Fakt besagt, dass Menschen die sehr alt sind, oft aufhören neugierig zu sein. Wo früher noch die Klamotten das wichtigste waren, scheint heute das Hörgerät der beste Begleiter in der Zeit des Lebensabends zu sein. Doch genug mit Humor, denn eine Frau meint es nicht nur mit dem Alter ernst, sondern auch mit der Mode und der Kleidung.

Iris Apfel ist 89 Jahre alt und die New Yorker Society-Lady – und das seit wirklich vielen Jahrzehnten. Sie ist so zusagen die Oberbürgermeisterin in Sachen Stil und Mode in New York. Exzentrisch wirkt sie, wenn sie daher kommt. Man erkennt sie oft schon von weiter Distanz, weil die vielen Farbakzente einfach ein Hingucker sind: Riesenbrille, Halsketten und Armreifen und das unzählige Male.

Um ein Detail ihres Stils Preis zu geben, reicht es nicht, ihren Stil als Referenz in die Modeabteilung des New Yorker Museums für Moderne Kunst zu stellen. Hier nämlich widmete man der Ikone 2005 eine eigene Ausstellung. Erst sammelte sie im zarten Alter von 20 Jahren erste Erfahrungen in der Welt der Mode und des Designs, als sie für “Women’s Wear Daily” arbeitete. Mit ihrem Ehemann Carl gründete sie 1950 eine eigene Textil- und Bekleidungsfirma, die sich auf Stoffmuster aus dem 18. und 19. Jahrhundert spezialisierte. Viele Reisen rund um den Globus und mehr als unzählige Eindrücke später, beriet sie große Persönlichkeiten und stattete auch das Weiße Haus aus.

Auch wenn es die Firma schon seit 1992 nicht mehr unter ihrer Hand gibt, so ist sie in der Modewelt die Ansprechpartnerin in Sachen Netzwerk, Einrichtung und Design. Und das mit 89 Jahren. Wo andere ihr Hörgerät ins Ohr stecken, ist für die Dame in Big Apple noch längst nicht Schluss.

 

Die passende Jeans-Form

© Yuri Arcurs - Fotolia.com

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Das Beinkleid in Jeansform gehört seit eh und je zu den Beliebtesten, denn stets wird ihm nachgesagt, für jede Figur das passende Modell stellen zu können. Doch unter der großen Auswahl schöner und manchmal auch beengender Jeans, ist es nicht immer ganz leicht, die richtige Passform zu finden. Viele müssen sich immer wieder einer langen, aufwändigen Suche nach der Hose, die perfekt sitzt, stellen und verbuchen bei gelungener Arbeit den Erfolg zumeist als bloßen “Glücksgriff”.

Ist man sich einiger Regeln im Reich der Jeans bewusst, lässt sich die Suche schnell eingrenzen und erleichtern. So legt derzeit die Jeans im klassischen Schnitt als Boot-Cut und mit dezentem Used-Look versehen, ein sichtliches Comeback hin. Das sollte zur Freude aller Frauen geschehen, denn hierbei handelt es sich um einige der wenigen Stücke, die auf fast jede Figur passen. Lediglich eher runde Hüften sollten hier dankend ablehnen, da der gerade Jeans-Schnitt hier oft wenig schmeichelnd aufträgt. Dafür kann zu kleinen Tricks gegriffen werden. So zeigt sich, dass, je enger die hinteren Taschen zur Mittelnaht hin angebracht sind, desto kleiner und knackiger wirkt ein Po.

Jene Slim fit-Jeans sind jedoch eher für eine sehr schlanke, fast knabenhafte Figur vorgesehen, da sie ihre Träger sonst schnell breiter wirken lässt. Generell gilt, dass die Jeans-Trägerin umso schlanker wirkt, je dunkler der gewählte Jeans-Stoff ausfällt. Kleine Frauen können dabei zu Modellen mit ausgebleichter Mitte greifen, um das Bein optisch zu strecken. Für solche Frauen, die sie über weibliche Kurven, mit schmaler Taille und breiter Hüfte, freuen dürfen, eignen sich die derzeit angesagten Jeans mit gestreckter Taille, die Designer in dieser Saison neue Rekorde aufstellen ließen. Nach unten hin ähnlich wie Karottenhosen auslaufend, endet die Taille teilweise sogar erst unter der Brust.

Jedoch nach wie vor am beliebtesten, sind Röhren-Jeans, die sich lässig mit weiten Oberteilen und bequemen Schuhen kombinieren lassen.

 

Modemesse “Stilblüten”

Nun schon zum zwölften Male fand mittlerweile die Mode- und Designmesse mit Namen “Stilblüten” in Frankfurt statt. Wieder einmal fand sich ein bunter Haufen von neuen Ideen, kreativen Stücken und Modemachern zusammen. Mit rund 105 Ausstellern und Ständen, überstieg man diesmal sogar die Zahlen der Messe im vorigen Jahr.

So gab es für das stilsichere Auge und andere Neugierige zum wiederholten Male eine reiche Auswahl an Designermode, die in Form von Taschen, Kleidung für Groß und Klein, Schmuck und Accessoirs ihren Auftritt hatte. Sowohl der Nachwuchs als frische Absolventen von Modeschulen, als auch bereits erfolgreiche Designer fanden sich hier Seite an Seite zusammen, um ihr Schaffen den Blicken des Publikums zu präsentieren. Aus Hamburg, München, Wien und auch Berlin, so wie natürlich aus Frankfurt selbst kam man zahlreich zusammen. Vor allem die knapp 40 Teilnehmer aus dem Messeort schienen begeistert von der Idee und der Möglichkeit, sich in diesem Rahmen einmal ganz ungezwungen, ohne Schwellenangst zeigen und eventuell sogar den ein oder anderen zukünftigen Stammkunden dabei gewinnen zu können.

Doch diese unverbindliche Atmosphäre ließ sich auch einiges kosten. So mussten die Veranstalter der Stilblütenmesse, Stelle Friedrichs, Elena Zenero und Johannes Hock, erst einmal großzügig investieren, um die Kulisse herzurichten. Die ehemalige Stadtbibliothek musste zunächst feuerresistent und versammlungstaugliche gemacht werden, um mit der weiteren Planung fortzufahren. Nicht nur die Mode ließ sich hier also reichlich etwas kosten. So manchem Modebegeisterten konnte bei dem ein oder anderen Blick auf die Preisschilder schon einmal schwindelig werden, denn die ausgestellten Stücke, sind in ihrer Art zwar sehr besonders, aber nicht immer ganz erschwinglich. Dafür darf man sich sicher sein, bei seiner Investition stets mit einem ganz einmaligen Stück ausgestattet zu sein, das sich ganz in die Atmosphäre der “Stilblüten” fügt.
 
Gastautorin Katrine Poulsen
 

 

Der Strickpulli kommt zurück

Es ist ja sehr bekannt, dass Modemacher oft auf längst vergessene Modetrends zurückgreifen, diese neu ins Licht setzen und dann teuer verkaufen, nur weil Opas alter Strickpullover nun ein Gucci-Emblem als Schild hat, kostet er dann gut und gerne 300 Euro – gut, das ist wahrscheinlich nur die Einstiegsklasse. Bei den alten Trends jedoch verhält es sich wie mit dem Spruch “Legenden sterben nie!”. So sieht es bei Klamotten ebenfalls auch. Denn der Trend, den damals schon unsere Großeltern hatten, wird doch auch in die neue Zeit passen. Wie oben schon angesprochen, erfährt dieser Prozess besonders nun in den kalten Tagen der Strickpullover.

Und so verwundert es kaum, dass es nicht Omas Pullover sondern Opas Pulli ist, den man als Strickware gefertigt, auf seiner Haut trägt. Denn maskuline Highlights zu setzen ist spätestens seit der Kombination Schlabbershirt/Strumpfhose hoch im Kurs und angesagt. Allenfalls empfiehlt es sich auch bei den Strickpullis darauf zu achten, dass der Pullover, den man sich überteuert im Second Hand oder vom Designer gekauft hat, auch groß genug ist, so dass man nicht den vielleicht ebenfalls hübschen Slips zu sehen bekommt.

Einen rockigen Look bekommt man, wenn man oben auf weite, kollarenrotfarbige Strickpullis setzt und dadfür am unteren Teil des Körpers eine enge Hose mit Chelsea Boots kombiniert. Dieses Design wirkt nicht nur lässig für den Alltag, sondern gibt mit einem etwas mutigerem Make-Up auch eine gute Garderobe für die Disco ab. Allerdings gibt es auch wie bei jedem Kleidungsstück Sachen, auf die man achten sollte. Denn wer oben und unten weit trägt, der wird dann eher als schlampig, statt sexy und rockig bezeichnet. Daher lieber auf enge Hosen setzen. Toller Nebeneffekt: Die Beine kommen dadurch nur noch besser zur Geltung.

 

© Dan Race - Fotolia.com

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